Archiv der Kategorie: Pfarrei Altenstadt/WN

Krippe im Werden

Leider konnte keine dieser Veranstaltungen live vor dem Kirchturm stattfinden. Deshalb wurde alles an die Familien nach Hause geliefert.
Jeden Sonntag habt ihr eure Krippe weiter wachsen lassen und euch in der Familie versammelt zu einem kurzen Impuls. Die Fenster am Kirchturm in Altenstadt wurden jeden Sonntag entsprechend gestaltet und beleuchtet.
So konnten nach und nach Maria und Josef, die Krippe, das Stroh und der Stern von den Familien während der Woche begutachtet werden. Unserem Wunsch, eure fertige Krippe als Foto in der Kirche auszuhängen, seid ihr fleißig nachgekommen.
Anbei nur eine kleine Auswahl davon. Wir waren begeistert! Jede einzelne Krippe ist zu einem wunderschönen Geburtsort für das Jesuskind geworden. Vielen Dank an die 23 Familien, die mit dabei waren!

Adventsimpulse für Familien

Ein großes Dankeschön geht zunächst einmal an die vielen Familien, die bei unserem Online-Adventskalender mit dabei waren.
Uns hat es sehr gefreut, dass wir 57 Familien aus Altenstadt, aber auch aus Pirk, Neustadt und Umgebung willkommen heißen durften.
Fleißig habt ihr mitgemacht beim Basteln der Engelchen für die Pfarrkirche Altenstadt und bei vielen anderen Aktionen, sei es, die Umwelt von Müll zu befreien, jemand Anderem etwas Gutes zu tun, gemeinsam in der Familie zu beten oder einen Spieleabend zu verbringen, über die eigene Geburt und die Taufe nachzudenken, wie auch in der Küche mit Plätzchen und gebrannten Mandeln aktiv zu werden.
Auch das gemeinsame Adventsrätsel wurde gut angenommen und so durften aus einigen Einsendungen fünf GewinnerInnen gezogen werden: Lara und Niklas Grünitz, Paul Bruischütz, Emil Gradl und Patrick Ott. Herzlichen Glückwunsch und viel Freude mit eurem Gewinn 🙂

Stets das Kindeswohl im Blick – Verabschiedung von Fr. Erzieherin Ingrid Bauer (ehem. Kindergartenleiterin)

Altenstadt/WN. Wenn Pfarrer Thomas Peter Kopp als Hausherr den Kindergarten Arche Noah besucht, dann freut er sich regelmäßig mit den vielen Kindern und dem erzieherischen Personal in Begegnung zu kommen. Gegen Jahresende hatte er allerdings einen bewegenden Gang vor sich: die langjährige ehemalige Leitern der Einrichtung, Frau Ingrid Bauer, nach 20 Jahren Diensttätigkeit zu verabschieden. Sie ergriff aufgrund der Möglichkeit einer heimatnahen Anstellung zum neuen Jahr die Gelegenheit zu einem beruflichen Wechsel.
Coronabedingt konnte der Akt nur im engsten Kreis stattfinden, was der Geistliche in seinen Worten sehr bedauerte. „Sie haben 19 Jahre als Leitung und im letzten Jahr als Erzieherin Ihr ganzes Herzblut in unseren und ,Ihren´ Kindergarten gesteckt, die Geschicke maßgeblich mitgeprägt und positive Weichen für die Zukunft gestellt. Ich komme heute nicht nur als Pfarrer, sondern auch in Stellvertretung für alle Kinder, um Ihnen dafür von Herzen Vergelt´s Gott zu sagen.“ Er holte die vielen Aufgabengebiete in Erinnerung, die in Bauers Zuständigkeitsbereiche fielen. Ob die pädagogische Planung und Durchführung der Arbeit am Kind, die Organisation des Personals und Verwaltung, die Funktion als Bindeglied zwischen dem hiesigen Förderverein und der Kirchenstiftung als Träger, in allem sei ihre hohe Sachkompetenz, Menschlichkeit und vorausschauende Weitsicht zu erfahren gewesen. Die Umsetzung des teiloffenen Konzeptes, sowie die entsprechende Personalschulung ging auf ihr Engagement zurück. Ihr Kernanliegen dabei war, die Entwicklung jedes Kindes in allen Dimensionen gerecht zu fördern, deren Potenziale zu schöpfen und helfen auszubauen. Die erfolgreiche Gartengestaltung für den äußerlichen Nutzungsbetrieb, die ansprechende Neugestaltung des Eingangs- und Garderobenbereich, sowie die hervorragende Integration der Kinderkrippe in das gesamte Alltagsgeschehen trage ihre Handschrift. „Sie haben mit großem Einsatz und persönlicher Hingabe vieles nachhaltig bewegt, worauf wir heute dankbar weiterbauen können“, so der Pfarrer. Gemeinsam mit deren Nachfolgerin im Amt, Frau Andrea Renner, überreichte er im Namen und Anerkennung der Kirchenstiftung einen weihnachtlichen Blumenstrauß und wünschte der Scheidenden auf ihrem weiteren Lebens- und Berufsweg alles Gute sowie Gottes Segen.

MAISL „on tour“ in Altenstadt

Am ersten Adventswochenende durften sich Firmlinge, Jung und Alt aus der Pfarrgemeinde Altenstadt und den umliegenden Gemeinden auf einen besonderen Abend freuen. Rund 80 Personen versammelten sich in der stimmungsvoll beleuchteten Neuen Kirche, um gemeinsam das erste MAISL in der Pfarrei zu feiern. MAISL steht für Modernes Abendgebet im Scheinwerferlicht. Entstanden ist dieses Format, das vor allem junge Leute ansprechen soll, im Jahre 2018 in Ottering. Der Initiator Pfarrer Hausner (gebürtig aus Parkstein) besucht seitdem auf Einladung auch andere Pfarreien in der Umgebung. So durfte die Pfarrei Hl. Familie ihn „on tour“ erleben.
Das MAISL stand unter dem Motto „The Voice“, in Anlehnung an die Fernsehsendung „The Voice of Germany“. Bei dieser Casting-Show hören die Mitglieder der Jury die Sängerinnen und Sänger, ohne sie zu sehen. Nur die Jury-Mitglieder, die von der Stimme begeistert sind, drehen sich zu dem Singenden um und verkünden „I want you!“, also: „Ich will dich in meinem Team“!
Pfarrer Josef Hausner bezog diesen Akt des Hörens und Umdrehens auf die Verkündigung des Engels Gabriel an Maria. Gabriel sprach Maria an und ließ seine Stimme erklingen. Nur weil Maria sich dem Engel zuwandte, sich nach seiner Stimme umdrehte, konnte sie seine Botschaft annehmen. Die Botschaft, dass sie die Mutter Gottes sein solle. In diesem Sinne wurde schließlich auch das Angelusgebet, in dem die Verkündigung durch den Engel rekapituliert wird, gemeinsam gebetet. Jeder Teilnehmer bekam dazu eine Gebetskarte als kleines give away.
In den modernen Liedern vom Band, die beim MAISL erklangen, standen die Engel im Vordergrund und es wurde verschiedenen Fragen nachgegangen: Wie treten die Engel auf? Drehen wir uns um nach der Stimme des Engels? Oder können wir umgekehrt glauben, dass Gott sich nach uns umdreht, wenn wir zu ihm die Stimme im Gebet erheben, sei es Lob oder Klage?
Das Abendgebet schloss mit der Geschichte vom kleinen Engel Lukas, der alles versuchte, um ein guter Sänger zu werden und dem neu geborenen Jesuskind ein Gloria zu schenken. Als kein Mittel half, sang er eben mit seiner unschönen Stimme sein Lied und stellte dabei fest, dass es nicht um die Qualität seines Gesangs geht, sondern um die Echtheit der Gefühle in seinem Herzen: Liebe und Hingabe. Diese Liebe und Hingabe, die uns auch in Jesus Christus geschenkt wird, durften die Gottesdienstbesucher in einer kurzen eucharistischen Anbetung hautnah erleben.
Pfarrer Thomas Kopp bedankte sich herzlich bei Pfarrer Josef Hausner für den stimmungsvollen Abend und sprach eine erneute Einladung aus.

Kommunion 2020

Bedingt durch die Corona-Pandemie konnten 16 Kinder auf zwei Gruppen verteilt jeweils am 11. und 18. Oktober 2020 mit einer begrenzten Anzahl ihrer Familienangehörigen in unserer Neuen Pfarrkirche feierlich ihre Erste Hl. Kommunion feiern. Die Freude darüber war den Kindern nach langem Warten und Ringen um eine Besserung der Situation anzusehen. Musikalisch umrahmt wurden die beiden Festmessen durch Trompete und Orgel, sowie durch eine gute Besetzung des Singkreises. Als ein schönes Zeichen der Gemeinschaft und Verbundenheit empfing die jeweils andere Gruppe ihre Klassenkameraden vor dem Hauptportal in einem Spalier mit wehenden Kirchenfähnchen und begleitete sie so in die Kirche hinein. Kommunion 2020 weiterlesen

Langjähriger Einsatz für unsere Pfarrei – Karl Voit verabschiedet

Mit dem Christkönigssonntag neigt sich das Kirchenjahr alljährlich dem Ende entgegen. In der Vorabendmesse verabschiedeten Pfarrer Thomas Peter Kopp und PGR-Sprecher Ralph Bauer mit Herrn Karl Voit auch ein langjähriges und engagiertes Mitglied unserer Pfarrgemeinde aus dem „aktiven“ Dienst. Langjähriger Einsatz für unsere Pfarrei – Karl Voit verabschiedet weiterlesen

Requiem an Allerseelen 2020

Am Abend fand um 19 Uhr das Requiem für die verstorbenen Pfarrangehörigen seit dem letzten Allerheiligentag statt. 40 Sterbefälle hatte die Pfarrei zu beklagen. Viele Angehörige nutzten daher die Möglichkeit zu diesem besonderen christlichen Gedenken und meldeten sich zur Totenmesse an. Pfarrer Thomas Kopp betonte in seiner Predigt die Spannung zwischen Abschied und Erwartung, zwischen Trauer, Erinnerung und Hoffnung aus dem Glauben, in der sich die Hinterbliebenen befinden. Ein Tag wie dieser lasse den Schock über den Tod eines Menschen wieder lebendig werden. Es sei aber gerade der Glaube und das Bauen auf den Auferstandenen, das in dieser schweren Situation den Trauernden in allen Dimensionen auffange und Zuversicht auf ein Wiedersehen in Gottes Herrlichkeit verleihe.

Zu den Fürbitten wurden alle Namen der Verstorbenen einzeln durch Gemeindeassistentin Fr. Lang-Riebl vorgelesen und eine Kerze durch das Licht der Osterkerze entzündet. Unter dem Läuten der großen Glocke betete man kniend und in Stille für deren Seelenheil. In der anschließenden Eucharistiefeier, die mit Orgel und einer Kantorin berührend begleitet wurde, beging man das große Geheimnis des katholischen Glaubens.